Köhncke - Hübscher | Grundstücksvermessung


Öffentlich bestellte
Vermessungsingenieure

Grundstücksvermessung für Bauherren/Grundeigentümer

Eigentümer eines Grundstücks oder eines Hauses benötigen in speziellen Situationen Leistungen, die nur ein Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI) erbringen kann und darf, denn: Um die Grenzen und die Lage des Eigentums zuverlässig festzustellen und damit Missbrauch auszuschließen, erkennt der Staat nur Vermessungen der von ihm beliehenen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) an.




1. Teilung

Fürs neue Heim ist zunächst einmal ein passendes Grundstück erforderlich. Ist dies nicht bereits vorhanden und als Baugrundstück ausgewiesen, kann man z. B. ein Stück von einem bestehenden Grundstück abteilen. Ist jetzt auch noch die Zufahrt (direkte Straßenanbindung oder Wegerecht) und die Erreichbarkeit für Ver- und Entsorger geregelt, steht der Genehmigung des Teilungsantrags durch das Planungsamt nichts mehr im Wege. Grundlage des Teilungsantrages ist die Arbeit des ÖbVI – er erstellt den erforderlichen amtlichen Lageplan.




2. Amtlicher Lageplan

Erst nachdem der ÖbVI die vorhandene Situation (Baumbestand, Gebäude, Lage, Teilung usw.) festgestellt und in einen Lageplan eingetragen hat, kann der Architekt mit der Erarbeitung der Baupläne beginnen. Ohne amtlichen Lageplan genehmigt kein Bauordnungsamt einen Bauantrag.




3. Grenzfeststellung

Im Rahmen der Erstellung des amtlichen Lageplans ist die Grenzfeststellung von besonderer Bedeutung. Um sicher zu stellen, dass man sein Haus auf dem eigenen Grundstück baut, ermittelt der ÖbVI die Grundstücksgrenzen. Differenzen bespricht er mit den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke. Kauft oder erbt man ein altes Haus, sind die Grenzen häufig nur ungenau bekannt. Gehört die Hecke zu meinem Grundstück? Darf der Nachbar da einfach eine Garage bauen? Eine Grenzfeststellung durch den ÖbVI schafft amtlich bestätigte Sicherheit und vermeidet dadurch künftige Streitigkeiten. Wer diesen gut gemeinten Ratschlag nicht beherzigt, wird spätestens vor Gericht den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur als Sachverständigen benötigen.




4. Die erste Absteckung: Grobabsteckung

Der Architekt ist mit den Plänen fertig, die Grenzen sind festgestellt, jetzt kann der Bau beginnen! Aber wo soll ausgeschachtet werden? Kein Problem. Der ÖbVI gibt dem Ausschachter die äußeren Ecken der Baugrube an und gibt ihm auch vor, wie tief er schachten muss.




5. Die Feinabsteckung

Damit die Bodenplatte gegossen werden kann und die Maurer mit der Arbeit beginnen können, muss der ÖbVI jetzt die Baupläne nach Lage und Höhe exakt in die Örtlichkeit übertragen.




6. Die Sockelabnahme

Mit der Baugenehmigung kann die Behörde festlegen, dass eine Sockelabnahme notwendig ist. Die Sockelabnahme soll zu einem frühen Zeitpunkt sicherstellen (vor Fertigstellung der Kellerdecke), dass das Gebäude in seiner Lage, Höhe und Ausdehnung den in der Baugenehmigung festgelegten Bedingungen entspricht. Dem Eigentümer dient eine solche Sockelabnahme durch den ÖbVI bei Streitigkeiten mit Behörden und Nachbarn.




7. Die Einmessung

Nach der Fertigstellung muss das neue Haus noch in das amtliche Kataster übernommen werden. Grundlage dafür ist die Gebäudeeinmessung, die der ÖbVI durchführt. Mit der Übernahme wird das Haus Bestandteil des Informationssystems der Gemeinde und von jetzt an bei der Planung der Energieversorger, der Telefongesellschaften und anderer, großflächig arbeitender Unternehmen berücksichtigt. Die Gebäudeeinmessung dient auch zur Ausstellung einer Grenzbescheinigung, die häufig von den Banken zur Bestätigung verlangt wird, bevor die letzte Baukreditrate ausgezahlt wird.

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